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October 11, 2025
min Lesezeit

Amazon Flat File Hilfe: Produktdaten richtig hochladen

Amazon Flat File Hilfe
edis

Edis Özsoy

Geschäftsführer

October 11, 2025

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Effizient große Kataloge pflegen – mit strukturierten Vorlagen lassen sich viele Produkte schnell und konsistent in den Marktplatz bringen. Verkäufer profitieren von weniger Fehlern, klaren Variantensystemen und deutlich weniger Zeitaufwand bei massiven uploads.

In diesem How-To zeigen wir konkrete Schritte: von der Wahl der richtigen lagerbestandsdatei bis zum erfolgreichen Upload und zur Prüfung über den Inventory File Error Report. Sie lernen Pflichtfelder, Parent‑Child‑Strukturen und gültige Bild-URLs kennen.

Praxisnahe Tipps erklären, wie Sie Timeouts vermeiden, Backend-Limits umgehen und wann sich Automatisierung via PIM/ERP lohnt. So reduzieren Sie Support-Anfragen und professionalisieren Ihre Produktpflege nachhaltig.

Am Ende haben Sie einen wiederholbaren Prozess: Template herunterladen, Felder befüllen, Datei validieren und hochladen. Das Ergebnis sind stabilere Listings, weniger Fehler und bessere Kundenerlebnisse.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Nutzen Sie lagerbestandsdatei-Vorlagen für schnelle, konsistente uploads.
  • Pflegen Sie Varianten per Parent‑Child und setzen Sie variation_theme korrekt.
  • Prüfen Sie Bild-URLs (.jpg/.png/.gif) und Pflichtfelder vor dem Upload.
  • Verwenden Sie Inventory File Error Reports zur schnellen Fehlerbehebung.
  • Skalieren Sie mit PIM/ERP/WMS oder Tools, um Zeit zu sparen und Fehler zu minimieren.

Was ist ein Amazon Flat File und warum es Verkäufern hilft

Mit einer kategorie-spezifischen Vorlage lassen sich Produktdaten systematisch und zügig an den Marktplatz übermitteln. Solche Vorlagen strukturieren Pflicht- und optionale Felder und geben den Produkttyp vor. Das spart Zeit und reduziert Eingabefehler bei großen Katalogen.

Definition: Lagerbestandsdatei, Vorlage und Produkttyp

Ein amazon flat file ist eine lagerbestandsdatei-Vorlage (CSV/TXT). Sie variiert je kategorie und Region. Pro produkt tragen Sie strukturierte daten ein wie SKU, Preis und Menge.

Vorlagen enthalten Register mit Instruktionen und Beispielen. So erkennen Sie Pflichtfelder und zugeordnete Produkttypen schnell.

Vorteile gegenüber manueller Eingabe im Seller Central

Bulk-Uploads über eine Vorlage ermöglichen schnelle Preis- und Bestandsupdates für viele produkte auf einmal. Ein beispiel: Preisänderungen für eine ganze kategorie können in einer Datei erfolgen statt in vielen Einzelmasken.

  • Konsistente Daten: Einheitliche Titel, attribute und name-Felder.
  • Weniger Fehler: Validierungen und Beispiele im Template helfen.
  • Varianten-Management: Saubere Parent‑Child-Strukturen für mehrere varianten.

„Vorlagen sind der schnellste Weg zu sauberen Katalogdaten.“

Suchintention verstehen: Amazon Flat File Hilfe für effiziente Katalogpflege

Wenn Backend-Änderungen nicht sichtbar werden, ist die richtige Vorlagenauswahl entscheidend. Der erste Schritt lautet: passende Vorlage nach Kategorie und Region laden und die markierten Pflichtfelder prüfen.

Nutzen Sie strukturierte Vorlagen, um Werte konsistent zu halten. So vermeiden Sie Dubletten und falsche Attributzuweisungen im amazon katalog. Füllen Sie Felder Schritt für Schritt und prüfen Sie wiederkehrende Werte vor dem Upload.

Für große Kataloge bringen amazon flat files Änderungen sicher live, wenn Updates im seller central nicht greifen. Planen Sie varianten im Voraus: legen Sie fest, welche variationsthemen nötig sind, und organisieren Sie Bilder, Titel und Preise je Child.

  • Klare Anleitung für verlässliche listing‑Updates, wenn Backend-Änderungen ausbleiben.
  • Mit der richtigen vorlage sparen Sie Zeit und reduzieren Upload-Fehler.
  • Konsistente werte sichern Katalog-Kohärenz und bessere daten amazon.

Richtige Vorlagenauswahl und saubere Felder sind der schnellste Weg zu stabilen Produktdaten.

Voraussetzungen im Amazon Seller Central Account

Bevor Sie mit dem Upload starten, prüfen Sie die grundlegenden Einstellungen in Ihrem seller central account. Melden Sie sich im amazon seller central an und wählen Sie die gewünschte Aktion: neue Produkte anlegen oder Preise/Bestände aktualisieren.

Kategorie‑ und Marktplatzwahl: Produkttyp, Kategorie, Marktplatz

Wählen Sie Region und kategorie sorgfältig, denn davon hängen Template und Validierungen ab. Der produkttyp wird meist per Dropdown in der Vorlage gesetzt und schaltet die relevanten Spalten frei.

Prüfen Sie den status Ihres central account: Ist der Marktplatz freigeschaltet und stimmen Verkäufer‑Rechte? Klären Sie Rollen im Team, damit Uploads und Error‑Reports abrufbar sind.

  • Markenname: Tragen Sie den markenname korrekt ein und prüfen Sie, ob Sie als Markeninhaber hinterlegt sind; das beeinflusst Katalog‑Übersteuerungen.
  • Varianten planen: Definieren, welche varianten (z. B. Farbe, Größe) angeboten werden, um Strukturfehler zu vermeiden.
  • Pflichtfelder: Notieren Sie pflichtfeld‑Anforderungen je Kategorie und halten Sie Bild‑URLs sowie Rechtstexte bereit.

Gut vorbereitet bedeutet weniger Blocker beim Upload und reproduzierbare Prozesse in Ihrer Datenhaltung.

Vorlage herunterladen: Der richtige Weg zur Lagerbestandsdatei

Der korrekte Download der Template-CSV ist der erste und wichtigste Schritt für fehlerfreie Uploads. Ohne passende Vorlage riskieren Sie Validierungsfehler und inkonsistente Attribute.

Navigationspfad im Account

Gehen Sie im amazon seller central auf Inserate und wählen Sie „Lagerbestandsdatei hochladen“. Alternativ: Inventory > Add Products via Upload > Upload your Inventory File.

Wählen Sie dann die passende Kategorie und Region. Danach klicken Sie auf Download an inventory file und speichern die Template-CSV.

Vorlagenauswahl und praktische Hinweise

  • Speichern Sie die heruntergeladene datei lokal, damit Versionen nachvollziehbar sind.
  • Die Wahl der kategorie bestimmt sichtbare Spalten; eine falsche Auswahl führt zu Fehlern beim upload.
  • Prüfen Sie im Reiter „Instruktionen“ Beispiele und gültige Wertebereiche.
  • Nutzen Sie für jedes produkt dieselbe Vorlage‑Region‑Kombination, um einheitliche Attribute zu behalten.
  • Legende: Hinterlegen Sie Preis‑Logik und Standardtexte vorab, das spart Zeit beim Befüllen der datei.

Download, lokale Sicherung und korrekte Kategorieregeln sind der Schlüssel zum fehlerfreien Upload.

Pflichtfelder korrekt ausfüllen: Von item_sku bis standard_price

Nur mit sauber gefüllten Pflichtfeldern läuft die Lagerbestandsdatei ohne Fehler durch die Prüfung. Tragen Sie jede Spalte bewusst ein und prüfen Sie Werte vor dem Upload.

Wichtige Pflichtfelder und ihre Bedeutung

  • feed_product_type: Kategorisiert das Produkt für Validierungen.
  • item_sku: Eindeutige Kennung; bestehende SKUs können nicht geändert werden.
  • brand_name & manufacturer: Einheitliche Markenangabe sorgt für Katalog-Kohärenz.
  • external_product_id + _type: EAN/UPC + Typ für richtige Zuordnung.
  • item_name: Klarer, suchrelevanter Titel ohne Keyword-Stuffing.
  • recommended_browse_nodes: Korrekte Kategoriepfade verbessern Sichtbarkeit.
  • country_of_origin, standard_price, condition_type, update_delete: Pflicht für Preis, Herkunft, Zustand und Update-Verhalten.

Datenqualität: Einheitliche Werte sichern

Achten Sie auf konsistente brand_name-Angaben über alle produkte. Falsche Schreibweisen führen zu Duplikaten.

Documentieren Sie ein internes beispiel für Titel, Preisformat und Kategoriepfad. So bleiben Werte gleich und die datei bleibt valide.

Pflichtfeld Typ Kurzanweisung
item_sku Text Eindeutig, unveränderlich; neues Produkt = neue SKU
external_product_id Nummer EAN/UPC korrekt; passenden external_product_id_type setzen
standard_price Dezimal Ohne Währungssymbol, Punkt als Dezimaltrennzeichen
update_delete Keyword UPDATE / PARTIAL_UPDATE / DELETE – steuert Verhalten beim Upload

Praxis-Tipp: Prüfen Sie Pflichtfelder zuerst; fehlende felder blockieren die lagerbestandsdatei und erzeugen unnötigen Mehraufwand.

Optionale Felder nutzen: Bessere Listings durch Details

Mit gezielt gepflegten Zusatzfeldern verwandeln Sie einfache Produktdaten in überzeugende Angebote.

Nutzen Sie optionale Spalten wie part_number, model_name und material_type, um technische Details klar darzustellen. Das hilft bei Vergleichen und Filtertreffern.

Ergänzen Sie Bullet Points (bullet_point1–5) mit klaren Nutzenargumenten. Schreiben Sie eine prägnante product_description, die Features, Vorteile und Anwendungsfälle kurz erklärt.

  • Backend-Keywords (generic_keywords) als zusätzliche Relevanz, ohne den name zu überladen.
  • Color- und Größenfelder: Verwenden Sie color_name für farben und size_name, style_name, pattern_name für Varianten.
  • UVP/Listenpreis (uvp_list_price / list_price_with_tax) pflegen; der tatsächliche preis bleibt in standard_price.

Bei Bildern: Stellen Sie alle Medien als URL bereit. Erlaubte Endungen sind .jpg, .png oder .gif. Hauptbild vor weißem Hintergrund, hochauflösend und nicht in die Tabelle eingebettet.

Beispiel: Legen Sie eine vollständige Mustereihe mit optionalen daten an, die Sie dann per Vorlage auf weitere Produkte kopieren.

flat files erlauben das Ausspielen dieser Details in Masse. So steigern Sie Relevanz, Vertrauen und Klickrate Ihres Listings.

Varianten richtig anlegen: Parent-Child, variation_theme und Beziehungstyp

Eine durchdachte Parent‑Child-Struktur hält Ihr Sortiment übersichtlich und kundenfreundlich.

Grundlagen der Beziehung

Der Parent ist ein logisches Container‑Produkt ohne Barcode und ohne preis. Kinder sind die physischen Produkte mit eigener SKU, individuellem preis und eigenen Bildern.

Wichtige Felder und Regeln

  • Kennzeichnen Sie Reihen mit parent_child (parent/child) und verbinden Sie diese per parent_sku.
  • Setzen Sie relationship_type auf „Variation“ und wählen ein variation_theme (z. B. color_name, size_name oder color_name/size_name).
  • Maximal zwei Dimensions‑Themen kombinierbar — füllen Sie die zugehörigen felder konsequent aus.
Element Parent Child
Barcode/ID keine EAN/UPC erforderlich
SKU logische Parent_SKU einmalige SKU je Variante
Preis & Bilder kein Preis, neutrales Bild individueller Preis, Farbbilder

Tipp: Nutzen Sie die lagerbestandsdatei‑Validierung, um falsche parent_sku oder fehlendes relationship_type vor dem Upload zu erkennen.

Leitfaden zur Produktgliederung hilft bei komplexen Katalog‑Strukturen.

Amazon Flat File Hilfe: Upload, Aktualisierung und Fehlerprüfung

Der Upload-Prozess entscheidet oft, ob Änderungen schnell live gehen oder im Backend steckenbleiben. Speichern Sie die Datei immer als CSV oder TXT gemäß Template. Achten Sie auf Zeichensätze und führende Nullen, damit SKUs und Barcodes erhalten bleiben.

Upload-Prozess: Datei senden und Status prüfen

Gehen Sie in Seller Central auf Inserate > Lagerbestandsdatei hochladen, wählen Sie die datei und senden Sie den Feed ab. Prüfen Sie den Fortschritt im Bereich Process Upload Results und aktivieren Sie E‑Mail‑Benachrichtigungen.

update_delete verstehen

Wählen Sie den passenden Modus: Aktualisierung setzt nicht ausgefüllte Felder zurück. Die Partielle Aktualisierung ändert nur befüllte Spalten. Delete entfernt das Angebot vollständig. Planen Sie diesen schritt bewusst, um Datenverluste zu vermeiden.

Error Reports lesen

Generieren Sie den Inventory File Error Report unter Inventory Reports. Laden Sie ihn herunter, analysieren Sie die fehlerhaften daten, korrigieren Sie die datei und spielen Sie den Feed erneut ein.

  • Kleine Feeds zuerst testen.
  • Häufige Fehler: falsche Templates, fehlende Pflichtfelder, inkonsistente Varianten.
  • Nach erfolgreichem Upload stichprobenartig das amazon katalog prüfen.
Schritt Aktion Ergebnis
Speichern CSV/TXT, Encoding prüfen Keine Formatverluste
Upload Inserate > Lagerbestandsdatei hochladen > Senden Feed eingereicht, E‑Mail bei Abschluss
Fehlerprüfung Inventory File Error Report generieren Fehler erkennen und korrigieren

Tipp: Dokumentieren Sie Änderungen und arbeiten Sie iterativ, damit jeder schritt nachvollziehbar bleibt.

Häufige Stolpersteine und Best Practices aus der Praxis

Einige einfache Kontrollen verhindern kritische Datenverluste beim Aktualisieren großer Kataloge. Prüfen Sie früh die Kategorie‑abhängigen Pflichtfelder, denn rot markierte Pflegespalten sind zwingend.

Praxisnahe Hinweise

Vermeiden Sie UI‑Timeouts bei vielen Varianten, indem Sie direkt mit Vorlagen arbeiten. Flat‑Uploads sind robuster bei großen Mengen und sparen zeit.

Katalog‑Übersteuerungen entstehen, wenn fremde Regeln oder andere Händler Ihre Änderungen blocken. Ein Markeninhaber‑Status hilft oft, ist aber keine Garantie.

  • Prüfen Sie je Kategorie die pflichtfeld‑Liste; ein beispiel: Bei Tassen ist Volumen Pflicht, bei Bekleidung stehen größen im Vordergrund.
  • Nutzen Sie partielle aktualisierung, damit leere Spalten bestehende Werte nicht löschen.
  • Führen Sie Varianten zusammen (z. B. farben und größen) — ein praktisches beispiel: zehn Einzel‑Listings zu einer Familienstruktur.
  • Dokumentieren Sie mappings und legen Sie Backups an, um schnelle Wiederherstellung möglich zu machen.
  • Bei hartnäckigen Problemen kontaktieren Sie den support mit konkreten Feed‑Beispielen und Fehler‑IDs.
Problem Ursache Lösung
Katalog‑Übersteuerung Konflikt mit fremden Regeln Markenstatus prüfen, Support kontaktieren
Timeouts in UI Zu viele varianten in einer Sitzung Batch‑Uploads per Vorlage
Datenverlust Kompletter Upload statt partieller aktualisierung Partielle Aktualisierung nutzen, Backups

Praxis‑Tipp: Testen Sie zuerst kleine Feeds und planen Sie interne Freigaben, um größere Risiken im produkts‑Portfolio zu vermeiden.

Skalierung und Integration: Von Flat Files zu Marktplatz-Software

Beim Skalieren lohnt sich der Wechsel von manuellen Vorlagen zu zentraler Marktplatz‑Software. Solche Lösungen verbinden PIM/ERP/WMS mit Marktplätzen, zentralisieren Listings und automatisieren viele Uploads.

PIM/ERP/WMS‑Integration, Validierungen und Automatisierung

Volle Integration reduziert Fehler und beschleunigt das Go‑Live. Stammdaten werden im PIM gepflegt, Regelwerke prüfen Attribute vor dem Erstellen der datei und verhindern ungültige uploads.

Marketplace‑Software wie ChannelEngine bündelt Marktplätze, validiert daten gegen Marktplatzregeln und generiert amazon flat files automatisiert. Der seller central account dient dann hauptsächlich zur Statuskontrolle.

  • Definieren Sie pro produkttyp mappings, damit Attribute konsistent übertragen werden.
  • Automatisieren Sie uploads zeit- oder ereignisgesteuert (Bestand, Preisregeln).
  • Zentralisieren Sie Media, Übersetzungen und Bundles; Tools verteilen alles an alle Marktplätze.

Tipp: Halten Sie immer eine möglichkeit zur manuellen Übersteuerung bereit und binden Sie den support früh ein, um Integrationsfehler schnell zu lösen.

Fazit

Ein sauberer Abschluss sorgt dafür, dass Sie ein flat file künftig sicherer und schneller einsetzen.

Flat Files sparen Zeit, erhöhen die Genauigkeit und halten Listings organisiert. Für Verkäufer gilt: Pflichtfelder, saubere Titel und korrekte Kategoriepfade priorisieren.

Nutzen Sie die Partielle aktualisierung, bauen Sie Varianten als Parent‑Child mit passenden variation_themes auf und pflegen Sie je Child eigene Bilder und preis‑Staffeln. Testen Sie Feeds in kleinen Chargen und versionieren Sie jede lagerbestandsdatei.

Beispiel: Vorlage laden, Felder befüllen, lokal validieren, Error Report prüfen und korrigieren, erneut hochladen und das Ergebnis live kontrollieren.

Fazit: Mit sauberer Stammdaten‑Pflege und gezielter Automatisierung skalieren Sie viele produkte und varianten zuverlässig — bessere Sichtbarkeit und weniger Katalogfehler sind das Ergebnis.

FAQ

Was ist eine Lagerbestandsdatei und warum sollte ich sie verwenden?

Eine Lagerbestandsdatei ist eine strukturierte Vorlage zum Massen-Upload von Produktdaten in Seller Central. Sie spart Zeit gegenüber manuellem Anlegen, reduziert Tippfehler und erleichtert Variantenpflege sowie Preis- und Bestandsaktualisierungen.

Welche Pflichtfelder muss ich immer ausfüllen?

Wichtig sind feed_product_type, item_sku, brand_name, external_product_id, external_product_id_type, item_name, manufacturer, recommended_browse_nodes, country_of_origin, standard_price, condition_type und update_delete. Ohne diese Angaben wird das Listing oft abgelehnt oder unvollständig angelegt.

Wie finde ich die richtige Vorlage für meine Kategorie und Region?

Im Seller Central navigieren Sie zu „Inventar“ → „Lagerbestandsdatei hochladen“ und wählen die Kategorie sowie den Marktplatz. Die passende Vorlage enthält Felder und Validierungen speziell für Ihren Produkttyp.

Welche optionalen Felder verbessern die Auffindbarkeit meiner Produkte?

Nutzen Sie Bullet Points, eine aussagekräftige Produktbeschreibung, Backend-Keywords und eine UVP. Diese Felder erhöhen Relevanz und Conversion, besonders in wettbewerbsstarken Kategorien.

Wie lege ich Varianten korrekt als Parent-Child an?

Erstellen Sie eine Parent-SKU ohne Preis und Bestand und verknüpfen Sie Child-SKUs mit parent_sku und relationship_type=child. Verwenden Sie das passende variation_theme (z. B. color_name oder size_name) für die Gruppierung.

Welche Regeln gelten für Bilder per URL?

Bilder müssen über erreichbare URLs eingebunden sein, in den empfohlenen Formaten (JPEG/PNG) vorliegen und Mindestgrößen sowie weißen Hintergrund einhalten. Achten Sie auf korrekte Pfade, damit der Upload ohne Fehler durchläuft.

Wie speichere und lade ich die Datei richtig hoch?

Speichern Sie die Vorlage als CSV oder TXT gemäß Anleitung. Im Upload-Bereich die Datei auswählen, senden und den Status im Bericht prüfen. Fehler werden im Inventory File Error Report angezeigt.

Was bedeutet update_delete und wann nutze ich welche Option?

update_delete steuert Aktualisierung oder Löschung. Verwenden Sie „Update“ für Änderungen, „PartialUpdate“ für gezielte Feldänderungen und „Delete“ nur bei kompletter Entfernung. Bei unsachgemäßer Nutzung drohen Datenverluste.

Wie lese ich Error Reports und behebe Probleme?

Reports listen Zeilennummern, Fehlertypen und Hinweise. Korrigieren Sie falsche Werte, fehlende Pflichtfelder oder ungültige IDs in der Datei und laden Sie sie erneut hoch. Kleine Tests mit wenigen Zeilen vermeiden großen Aufwand.

Welche typischen Stolpersteine treten auf?

Häufige Probleme sind fehlende Pflichtfelder je Kategorie, falsche external_product_id_type, timeouts beim Upload, Katalog-Übersteuerungen durch vorhandene Angebote und Konflikte beim Markeninhaber-Status. Prüfen Sie Felder vor dem Massen-Upload.

Wann sind partielle Updates sinnvoll?

Partielle Updates eignen sich, wenn nur einzelne Felder wie Preis oder Bestand angepasst werden sollen. Sie minimieren Risiko und Zeitaufwand, wenn umfangreiche Katalogfelder unverändert bleiben sollen.

Wie skaliere ich von manuellen Dateien zu einer Automatisierung?

Setzen Sie auf PIM-, ERP- oder WMS-Integration, validieren Sie Daten vor dem Export und automatisieren Sie regelmäßige Uploads. APIs und Marketplace-Software erleichtern Frequenz und Konsistenz.

Welche Datenqualität ist besonders wichtig für Katalog-Konsistenz?

Einheitliche Markenname-Schreibweisen, klare Produkttitel, korrekte Kategoriepfade und konsistente IDs (EAN/UPC) verhindern Duplikate und falsche Zuordnungen im Katalog.

Wie manage ich Preise und Bestände je SKU und Variante?

Pflegen Sie standard_price pro SKU, aktualisieren Sie Bestände regelmäßig und stellen Sie sicher, dass Parent-SKUs keine Bestandswerte erhalten. Automatisierte Exporte aus dem Warenwirtschaftssystem helfen dabei.